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Musik in der Mitte - How the rose did first grow red

Am Sonntag 26. Mai 2019 um 17 Uhr sind Sie herzlich zum zweiten Konzert der Reihe «Musik in der Mitte» in der ref. Kirche Suhr eingeladen. David Munderloh (Tenor), Julian Behr (Laute) und Silvia Tecardi (Viola da gamba) spüren in den Liedern von Henry Lawes (1595-1662) den Emotionen und Gedanken eines jungen Mannes nach, der eine unerwiderte Liebe zu einer Dame empfindet, die womöglich eine höhere soziale Stellung innehat als er selbst. Diese Auswahl von Lawes’ Liedern werden mit rätselhaften und ergreifend schönen Lautenpräludien von John Wilson (1595-1674) kombiniert. Henry Lawes und John Wilson waren Freunde und Kollegen in Oxford. Beide waren Mitglieder der King’s Musick und an der Chapel Royal angestellt.

Der aus Amerika stammende Schweizer Tenor David Munderloh schloss sein Studium an der Schola Cantorum Basiliensis ab. Er tritt regelmässig mit renommierten Ensembles auf u.a. mit Hespèrion XXI und Le Concert des Nations (Jordi Savall) oder dem Collegium Vocale Gent (Philippe Herreweghe).
Nach einem Studium in klassischer Gitarre und Laute in Stuttgart und einem Aufbaustudium in Hamburg studierte Julian Behr Alte Musik und Lauteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis bei Hopkinson Smith. Von 2007 bis 2011 unterrichtete er an der Musikhochschule Nürnberg. Julian Behr konzertiert regelmässig u.a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin, mit Al Ayre Espagnol und Andreas Scholl.
Silvia Tecardi studierte an der Schola Cantorum Basiliensis Viola da gamba bei Paolo Pandolfo, sowie Fiedel und Musik des Mittelalters (Randall Cook und Crowford Young). Sie ist Mitglied verschiedener Ensembles und tritt bei den wichtigsten europäischen Festivals auf. Neben Privatunterricht für Gambe, Fiedel und Consort gab sie Kurse in Bogotá, Alicante und an der Freien Musikschule Basel.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten.
David Munderloh,
Übersetzung: Susanne Lowien
Nathalie Leuenberger

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